Von Dienstag, 6., bis Freitag, 9. Mai wurde die Interalpin auf dem Messegelände Innsbruck zum internationalen Zentrum der alpinen Technologie und Seilbahntechnik für alle wichtigen Akteure, Entscheidungsträger aller Kontinente sowie hochrangige internationale Wirtschaftsdelegationen. Die weltweit führende Fachmesse der Branche, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feierte, profitierte von einer positiven Marktdynamik und großem Investoreninteresse. 650 Aussteller aus rund 50 Nationen und etwa 36.800 Fachbesucher aus aller Welt bestätigten eindeutig die Führungsrolle der Interalpin als globale Leitmesse für alpine Technologien.
Über 60% der registrierten Besucher kamen aus dem Ausland, und das Zutrittskontrollsystem der Messe Innsbruck zählte Teilnehmer aus rund 130 Nationen, darunter Vertreter etablierter Märkte wie den USA, Frankreich, Italien, Japan und Kanada, sowie aus aufstrebenden und neuen Regionen wie Südkorea, Kasachstan, Rumänien, Argentinien, Usbekistan und Chile. Die Fachbesucher aus allen Bereichen der Branche nahmen an der Interalpin 2025 teil und waren mit dem Angebot hochzufrieden: Über 90% der Befragten gaben Bestnoten, wie eine unabhängige Besucherbefragung bestätigte. Etwa 70 Prozent gaben an, keine anderen Messen außer der Interalpin zu besuchen. Die nächste Ausgabe der Interalpin findet vom 20. bis 23. April 2027 statt.
Seilbahnen und Aufstiegssysteme
Die Doppelmayr-Gruppe präsentierte den Besuchern zahlreiche Ent – wicklungen in einem breiten Produkt – spektrum und Serviceportfolio. Dazu zählen AURO, ESFOR, Connect und die neuesten digitalen Services rund um den Kundendienst und clair sowie individuell gestaltete Kabinen innen – räume aus wegweisenden Projekten. Bei den Kabinen konnten die Besucher in der STELLA-Kabine aus Hoch-Ybrig (CH) Platz nehmen oder sich persönlich von den Eigenschaften der OMEGA V-10 XL urban überzeugen, die bald Teil des öffentlichen Verkehrsnetzes im Großraum Paris sein wird.
Die 3S-Kabine ATRIA aus Canazei zog ebenfalls viel Aufmerksamkeit auf sich, und in der Kabine der Schilthornbahn AG (CH) konnte sogar ein Hauch von Weltrekord erlebt werden. ASC (Adaptive Speed Control), das neue System zur Anpassung der Geschwindigkeit von Gondelbahnen und Sesselliften an den jeweiligen Bedarf, bietet im täglichen Betrieb ein großes Energiesparpotenzial. Wird beispielsweise die Förder ge sch windigkeit halbiert, sinkt auch der Energie – verbrauch nahezu um die Hälfte. Zudem werden die mechanischen Belastungen der Anlage reduziert. Mittels Kamerabildern und KI wird die Geschwindigkeit der Seilbahnanlage automatisch an das Besucher – aufkommen angepasst. Kameras überwachen den Einstiegsbereich und liefern die nötigen Bilder für eine KIgestützte Auswertung, die datenschutzkonform an das Connect- Steuerungssystem übermittelt wird. Das System basiert auf vorher vom Kunden definierten Parametern, wie der Anzahl der Personen für maximale und minimale Geschwindigkeit, und passt diese automatisch an. Dadurch wird die Anlage bedarfsgerecht betrieben, was Energie spart.
ESFOR (Energy Storage System For Ropeways), das Energie_speichersystem, erleichtert die Nutzung selbst erzeugten Stroms und verringert damit die Abhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz. Die Rückgewinnung, Zwischenspeicherung und Wieder – verwendung vonBremsenergie kann die Effizienz des Gesamtsystems steigern. ESFOR optimiert zudem den Leistungsbedarf der Anlage und ermöglicht ein Notfallbetriebskonzept ohne Dieselgenerator. Connect Cabin: Funktionen wie Kommunikation, Beleuchtung, Belüft – ung und Infotainment bieten ein breites Spektrum an individuellen Gestaltung smöglichkeiten mit dem Ziel, maximalen Komfort, Effizienz und Sicherheit für Betreiber zu schaffen.
AURO (Autonomous Ropeway Operation), das autonome Betriebs – system, wird kontinuierlich weiterentwickelt und stützt sich auf die Erfahrungen zahlreicher Projekte. Doppelmayr Digital Training stellt jederzeit und überall Seilbahn – fachwissen einfach, effizient und aktuell zur Verfügung. clair Resort Management ist der digitale Assistent, der den Betrieb und die Wartung in einem Resort vereinfacht.
Connect ist das zuverlässige Steuerungs- und Leitsystem der Doppelmayr-Gruppe. Beim Fahrradtransport stellte Doppelmayr mit der Bike Cab erstmals auf der Interalpin eine besonders elegante Möglichkeit vor, Fahrräder in einer Gondel zu transportieren. In einer Bike Cab können bis zu acht Fahrräder befördert werden, und die Besucher konnten die Funktion vor Ort selbst testen. Auch der Bike Clip für Sessellifte lud die Besucher zum Ausprobieren ein. Fahrräder können hier mit wenigen Handgriffen ein- und ausgehängt werden. Leitner präsentierte auf dem großen Stand der Interalpin sein breites Portfolio an Seilbahnlösungen, mit besonderem Fokus auf die neuesten Entwicklungen. Ropera®, eine Reihe von Maßnahmen, die auf der Interalpin 2025 vorgestellt wurden, mit denen Leitner – oder besser gesagt die HTI-Gruppe – den Standard für einspurige Einseilumlaufbahnen des Konzerns neu definiert. Angesichts der Bedeutung und Komplexität dieses Projekts wird ein eigener Vor – stellungsartikel in dieser Ausgabe des Magazins veröffentlicht.
LeitPilot, die Lösung für den automatisierten Betrieb von Stationen, wird bereits erfolgreich bei ersten Gondelbahnanlagen (Kitzbühel, Gitschberg Jochtal und Hauser Kaibling) eingesetzt, während die Entwicklung für Sessellifte weiter voranschreitet.
Um die endgültige Lösung zu erreichen, setzt Leitner auf einen Fünf- Stufen-Plan, der sich an den Entwicklungsstufen autonomer Fahrzeuge orientiert. Diese reichen vom Parallelbetrieb mit Überwachung durch das Betriebspersonal, über teilweise, weiterentwickelte und vollständige Automatisierung bis hin zum autonomen Betrieb. In Stufe 3 unterstützt das System die Betreiber an Talund Bergstation. Ab der vierten Stufe kann die Bergstation vollständig autonom betrieben werden, ohne ständige Anwesenheit von Personal, das jedoch innerhalb einer festgelegten Zeit im Störungsfall vor Ort sein muss. Darüber hinaus ist das System ab dieser Stufe in der Lage, jede Betriebssituation uneingeschränkt zu bewältigen.
ConnX, die duale Mobilitätslösung für urbane Räume, wurde als marktreif angekündigt. Bartholet zeigte auf seinem Stand eine Kabine für zehn Personen, erneut entworfen von Studio F. A. Porsche, die die bisherige ovale Form übertrifft. Poma präsentierte eine groß dimensionierte Kabine mit urbanem Konzept, deren Sitzbänke an drei nicht türseitigen Seiten angeordnet sind und in der Mitte Platz für stehende Fahrgäste bleibt. MND ropeways stellte erstmals auf der Interalpin eine neue Serie von kuppelbaren Seilbahnanlagen, Gondelbahnen und Sesselliften vor – eine Initiative, deren erste Realisierung die internationale Seilbahnbranche mit Spannung erwartet. Steurer Seilbahnen hatte einen Stand, der auf viele bereits realisierte interessante Anlagen verwies und von einer Tragklemme für das
Zugseil einer 80-Personen-Pendelbahn (Titlis Connect) mit Doppelrollenführung gegen Seilaus – hebungen dominiert wurde. Graffer srl erinnerte an seinem Stand insbesondere an die 20- Jahres-Revision der Standseilbahn Chiaia in Neapel, zu der ein Artikel in dieser Ausgabe enthalten ist. Calag Carrosserie Langenthal, Nachfolgerin und Weiterführerin von Gangolff, betonte neben ihren zahlreichen hochwertigen Projekten, dass sie als einzige unabhängige Kabinenbauerin im Bereich der Seilbahntechnik tätig geblieben ist. Teufelberger-Redaelli stellte eine neue HD-Version des Seils Solitec® vor, die in puncto Lebensdauer, Laufruhe und Stabilität noch bessere Eigenschaften bietet. Dank einer innovativen Konstruktion konnte die Geräuschentwicklung deutlich reduziert werden, was den Fahrkomfort erhöht und das Seil besonders für urbane Anwendungen prädestiniert. Gleichzeitig wurde die Lebensdauer gegenüber Standardseilen deutlich verlängert. Das Seil verfügt zudem über eine höhere Festigkeit in den Spleißzonen sowie über eine hohe Querpressungsbeständigkeit, sodass Lasten und Vibrationen noch gleichmäßiger verteilt werden können.
Geringere Geräuschemissionen sowie eine höhere Lebensdauer und optimierte Akustik zeichnen das neue Seil ebenso aus. Zudem hat es ein geringeres Gewicht, dank eines speziellen Kunststoffs, einer patentierten Litzenkonstruktion und einer hochfesten Stahllegierung. Dies führt nicht nur zu einem niedrigeren Energie – verbrauch im Betrieb, sondern auch zu reduziertem Verschleiß an Anlagenteilen (wie Umlenkrollen oder Getrieben), wodurch Wartungs – intervalle verlängert und die Verfügbarkeit der Anlage gesteigert werden.
Teufelberger-Redaelli stellte zudem ein weiterentwickeltes Monitoring- Tool vor, das Installation, Ausbau und Handling des Seils erheblich vereinfacht. Der neue Full-Service-Ansatz ermöglicht darüber hinaus einen noch engeren Austausch zwischen Hersteller und Betreiber, von der Projektierung des Seils und der Anlage über die Montage und Inbetriebnahme bis zur laufenden Zustandsüberwachung und Wartung. Auf diese Weise wird die gesamte Anlage aus einer Hand betreut, und die Betreiber können sich stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.
Pistenfahrzeuge und Kettenfahrzeuge
PistenBully präsentierte sich mit einem neuen Stand, der sich gezielt an Besucher aus aller Welt richtete – ein echter Treffpunkt für Austausch und Beratung, mit einem großen Servicecounter, direkten Beratungs – bereichen und leicht zugänglichen PistenBully-Fahrzeugen. Zu den Neuheiten gehörte das KFXSystem für das schnelle Ankuppeln von Anbaugeräten, das das Risiko von Schäden verringert und täglich Zeit spart. Großes Interesse weckte auch die neue „Comfort Zone“ in der Kabine, die den Arbeitsalltag der Fahrer erleichtert. Bequemere Sitze, intuitivere Bedienelemente und nützliche Halterungen machen jede Stunde an Bord einfacher, sicherer und deutlich weniger ermüdend. Natürlich fehlten auch die Topmodelle nicht. Zudem stießen nachhaltige
Lösungen im After-Sales-Bereich auf großes Interesse: von wiederaufbereiteten Komponenten (Reman) bis zu verschiedenen Stufen der Instand – setzung gebrauchter Fahr zeuge. Mehr als die Hälfte der heute verkauften Gebrauchtfahrzeuge beginnt ein zweites, oft sogar ein drittes Leben.
Prinoth präsentierte neben seiner Pistenfahrzeugflotte auch digitale Lösungen, die seine Aktivitäten langfristig unterstützen und stärken sollen. Die Prinoth Connect-Tools verbessern die Kommunikation innerhalb der Teams und sparen langfristig Ressourcen. Neben den bekannten Anwendungen zur Schnee höhen -messung oder Flottensteuerung stellte
Prinoth auf der Interalpin 2025 zwei neue Apps vor. Object Editor gibt den Betreibern einen klaren Überblick über verschiedene Objekte, wie Seilbahnstützen, Pisten oder Schneekanonen. Feste und bewegliche Objekte können einfach gezeichnet und farblich codiert werden. Die Bediener sehen diese auf ihrem mobilen Gerät oder Tablet direkt im Fahrzeug, was die Orientierung insbesondere bei Nebel oder starkem Schneefall verbessert. Smart Zone geht noch einen Schritt weiter: Sobald der Fahrer mit hoher Geschwindigkeit in einen definierten sensiblen Bereich einfährt, erhält er ein Warnsignal, und das Fahrzeug reduziert automatisch die Geschwindig keit. So können sich die Fahrer zu 100% auf die Pisten präparation konzentrieren und Schäden an Fahrzeugen oder
Infrastruktur minimieren. Prinoth Snowpark Services hat sein Portfolio erweitert. Der Service zeichnet sich seit Jahren durch hohe Kompetenz bei der Digitalisierung und Optimierung von Snowparks aus. Jetzt bietet Prinoth Snowpark Services zusätzlich die Digitalisierung und Modellierung von Pisten und Parcours an und liefert damit einen Mehrwert für alle Bereiche des Wintersports. Ein weiteres Highlight in diesem Jahr waren die vorgestellten Assistenz – systeme. Prinoth präsentierte ein neues Konzept für ein kamerabasiertes Spiegelersatzsystem, ähnlich wie es aus dem Lkw-Bereich bekannt ist. Dieses ersetzt klassische Rückspiegel durch Kameras und ermöglicht dem Fahrer eine stets freie und optimale Sicht bei allen Wetterbedingungen. Ein Objekterkennungssystem minimiert darüber hinaus die Risiken weiter. Dass Prinoth sich langfristig mit Fahrerassistenzsystemen beschäftigt, zeigt auch die Beteiligung am Projekt THEIAXR. Dieses dreijährige, von der EU geförderte Projekt soll die Interaktion zwischen Mensch und Maschine in Bereichen wie Pisten – präparation, Logistik und Erdbe – wegungen durch Extended-Reality- Technologien verbessern und so die Fahrer in ihrer Arbeit unterstützen. Elemente wie erweiterte Visua – lisierung oder haptisches Feedback fügen der physischen Realität digitale Informationen hinzu und bereichern das Erlebnis des Fahrers.
Husky E-Motion ist bereits in der dritten Saison im Einsatz und präpariert die Loipen emissionsfrei. Auch mit einem konventionellen Prinoth- Pistenfahrzeug lässt sich der CO₂-Fußabdruck eines Skigebiets deutlich reduzieren. Alle Stage-V-Motoren können problemlos mit HVO100 betankt werden, ohne dass Änderungen erforderlich sind. So können Skigebiete bis zu 90% CO₂ einsparen und ihre ökologische Bilanz verbessern.
xelom, das vollständig elektrische Pistenfahrzeug, wurde erstmals auf der Interalpin vorgestellt. Zugleich wurde ein neues Schnellladesystem präsentiert, das die Effizienz und Flexibilität der Maschine nochmals auf ein neues Niveau hebt. Die Stärken von xelom liegen vor allem in der Loipenpräparation und im Transport. Dank seines modularen Aufbaus ist xelom in drei Breiten erhältlich. Das neue Schnell – ladesystem hat eine Ladeleistung von 300 kW; Batterie und elektrischer Antrieb sind speziell für alpine Bedingungen ausgelegt. Abhängig vom Gelände und der Fräsintensität sind bis zu fünf Stunden ununterbrochener Betrieb bei der Präparation von Hängen oder Loipen möglich. In Tests erreichte xelom bereits bis zu sieben Stunden Schneeschieben am Stück. Der 300-kWh-Akku kann je nach Ladeinfrastruktur in etwa 45 bis 60 Minuten von 0 auf 80 Prozent geladen werden und ermöglicht anschließend weitere fünf Stunden Betrieb.
Favero war auf der Interalpin mit dem Snow Rabbit 3 und 3X am Stand des österreichischen Importeurs vertreten. Entwickelt für den Einsatz in beengten Verhältnissen, zählt der SNOW RABBIT 3 zu den kompaktesten Fahrzeugen seiner Klasse. Winterwanderwege und schwer zugängliche Straßen sind sein tägliches Einsatzgebiet und machen ihn zum idealen Pistenfahrzeug für Berghütten und kleine Skigebiete, für die Präparierung kleinerer Loipen sowie Motorschlitten- und Rodel pisten. Dank seiner hohen Steigfähigkeit auch bei tiefem Schnee und der großen Ladefläche im Heck scheut er weder schwieriges Gelände noch sperrige Lasten und erweist sich als zuverlässiges, zugängliches Arbeits- und Rettungsfahrzeug im alpinen Raum.
Mehr Leistung, weniger Emissionen die Leistung wird durch moderne Motoren sichergestellt: ein 84-kW- (115-PS)-Motor für den Snow Rabbit 3 und ein 100-kW-(134-PS)-Motor für den Snow Rabbit 3X, beide konform mit den neuen Abgasnormen. Die neue Fahrerkabine, geräumiger als die Vorgängerversion, ist sicher, robust und funktional: die große Panoramascheibe, das Heckfenster und die seitlichen Fenster sowie serienmäßige LED-Beleuchtung gewährleisten beste Sicht auch bei nächtlichen Einsätzen.
Die neue Passagierkabine im Heck ist nach R.O.P.S. zertifiziert und bietet Platz für bis zu sechs Personen in völliger Sicherheit. Der Zugang erfolgt bequem auf der Bedienerseite, während die großen Fenster eine gute Sicht während der Fahrt garantieren. Ab sofort sind auch Gummiraupen verfügbar, um den Betrieb selbst in schneefreien Perioden zu ermöglichen. Beschneiung TechnoAlpin hat auf der Interalpin 2025 erneut seine technologische Führungsrolle im Bereich der Schneeerzeugung bestätigt. Großes Interesse weckten die digitalen Lösungen. Die neuen Energie – indikatoren für eine nachhaltige Beschneiung und die neuen Funktionen von ATASSpro Mobile stießen auf großes Interesse. Ein weiteres Highlight war der neue SNOWMASTER-Chatbot, der entwickelt wurde, um sofortige Antworten auf alle Fragen rund um die Anlagen zu geben. Kompetenz und Wartung für einen perfekten Saisonstart: das interaktive Learning-Management-System der TechnoAlpin Academy sowie der vierstufige Wartungsplan B.E.A.T. überzeugten die Besucher mit ihrem praxisnahen, ressourcenschonenden Ansatz, der einen optimalen Saison – beginn sicherstellen soll. Besonderes Interesse weckten auch zwei spezifische Technologien: die neue Doppelkopflanze TL8 Double, jüngster Neuzugang der TL-Serie, sowie das neue universelle Ventil Hydromat W4, das sowohl mit Lanzen als auch mit Propellermaschinen einsetzbar ist.
Im Außenbereich konnten die Besucher die neue SnowFactory Tundra bestaunen, die Kompaktheit mit hoher Leistung verbindet. Mit ihren 6 x 2,5 Metern ist sie nur halb so groß wie die Vorgängermodelle und bietet gleichzeitig eine tägliche Beschneiung – sleistung von beeindruck enden 70 mÑ – ein bemerkenswertes Ergebnis. Demaclenko präsentierte auf seinem Stand erneut die innovativsten und jüngsten Entwicklungen aus der eigenen Produktion.
Evo 4.0 ist das neueste Propeller – schneeerzeugungsgerät von Demac – lenko, das auf Basis des Evo 3.0 überarbeitet wurde. Es bietet Spitzen – leistungen, erfordert minimale Wartung und überzeugt durch ein kompaktes Design sowie einen niedrigen Geräuschpegel und hohe Energie – effizienz.
E-Tower, der versenkbare Turm: Er kann abgesenkt werden, wodurch eine hohe Betriebssicherheit und einfache Handhabung gewährleistet sind. Auch im abgesenkten Zustand bleibt der Generator betriebsbereit, sodass Beschneiung oder Tests jederzeit möglich sind. Im eingefahrenen Zustand verschwindet der Turm nahezu vollständig im Schacht und gibt die Fläche wieder frei.
Die Software Snowvisual bietet seit Jahren ein leistungsfähiges Werkzeug zur Steuerung und Überwachung von Beschneiungsanlagen. Für ihren Betrieb ist eine stabile und schnelle Datenübertragung zwischen Server und Feldkomponenten essenziell. In diesem Zusammenhang wurde Demaclenko Connect vorgestellt: als Alternative zu Funk- oder Kabel – verbindungen nutzt es das bestehende Mobilfunknetz für die Kommunikation zwischen Komponenten und Server und garantiert so eine zuverlässige Verbindung, auch in großen oder schwer zugänglichen Gebieten.
Oloid, eine Lösung in Kooperation mit Oloid Solutions GmbH, dient der Umwäl – zung und Belüftung von Speicher becken für die Schnee erzeugung. Oloid ist ein schwimmender Körper, der sich auf der Wasser oberfläche bewegt und dabei mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllt, z.B. das Freihalten der Oberfläche von Eis, die Verhinderung von Algen bildung und die Senkung von Energie- und Wartungs – kosten. Ghost, der „unsichtbare“ Schnee – erzeuger, ist nicht neu, wurde aber erneut für seine innovativen Merkmale hervorgehoben: Er wird auf einem hydraulischen Hebesystem montiert und kann vollständig in einen Schacht abgesenkt werden. So kann der Generator im Sommer oder bei Nichtgebrauch „geparkt“ werden. 2024 wurde ein Ghost in der Region Blauherd in Zermatt installiert. Das Allwetter-Beschneiungssystem wächst bei Demaclenko dank strategischer Partnerschaften weiter.
Snowpro, in Kooperation mit KTIPlersch Kältetechnik GmbH, dem weltweit anerkannten Marktführer und Erfinder der ersten containerisierten und schlüsselfertigen Kühlanlage. Snow4ever, entstanden aus der Zusammenarbeit zwischen Demaclenko und 3Con, Welt marktführer für Hightech- Anlagen im Automobil-, Pharma- und Medizinsektor, sorgte für große Aufmerksamkeit beim Weltcup der IBU in Hochfilzen 2024.
MND SNOW die Beschneiungssparte der MND-Gruppe, präsentierte eine neue Reihe von Lanzen Taurus sowie die Einführung eines neuen Propeller – schneeerzeugers, der für optimale Leistung bei Grenz temperaturen neu entwickelt wurde. Taurus wurde aufbauend auf den historischen Stärken der Lanzenreihe überarbeitet und dabei an die neuesten Anforderungen der Betreiber angepasst: Modularität, Nachrüst barkeit, Leistungs – steigerung bei Grenz temperaturen und die Anpassung an neue Produktion – svorgaben standen im Mittelpunkt. Es gibt drei Varianten: Taurus Line mit einer einzigen Düsenreihe, ausgelegt für schmale Pisten, wo Präzision entscheidend ist, Taurus Pro mit zwei Düsenreihen, Taurus Advanced, die effizienteste Version für Grenz temperaturen, ausgestattet mit drei Düsenreihen und einem erweiterten Sprühwinkel von 160°, die bei identischer Starttemperatur bis zu 40% mehr Schneeleistung liefert als die Pro-Variante.
IZO°, der neue Propeller schnee – erzeuger, ist besonders effizient bei Grenztemperaturen (erreicht eine Produktionssteigerung von +20 bis +30% im Vergleich zu einem Standard- Propellerschneeerzeuger) und zielt auf Standorte mit niedrigerer Höhenlage oder begrenztem Wasserdruck ab. Das vollständig neu gestaltete Design sorgt für eine bessere Integration in die natürliche Umgebung und bringt gleichzeitig deutliche technologische Fortschritte, wobei die Grundprinzipien, die den Erfolg der MND-SNOW-Ventilatoren begründet haben, beibehalten werden.
Sonstiges
Sunkid präsentierte sich auf der Interalpin 2025 erneut als erste Anlaufstelle für ganzjährige Freizeit – konzepte für die ganze Familie. Sunkid konzentriert sich auf Konzepte und Produkte, die Kunden dabei unterstützen, ihre Nachhaltig keitsziele zu erreichen, zum Beispiel durch ganzjährige Nutzung bestehender Infrastrukturen in touristischen Regionen. Das beste Beispiel ist der Moving Carpet von Sunkid, der mittlerweile über 4.000 Installationen weltweit zählt. Sunkid stellte auch sein Programm für kleine Aufstiegshilfen sowie Lösungen zur .berbrückung von Schneemangel vor, um die Saison zu verlängern oder für urbanes Skifahren – mit Dry Slopes und Summer/Winter Tubing. Darüber hinaus erinnerte Sunkid an den Mountain Coaster 2.0 sowie an individuell gestaltete Spiel- und
Abenteuerwelten aus der Reihe Wood’n’Fun. Am Hauptstand von Sunkid luden neben den bereits genannten Produkten auch ein Turm mit Holz- Kugelbahn und verschiedene Spielel – emente die kleinen Besucher zum Rätseln und Austoben ein. Auf dem Außenstand konnten die Besucher weitere individuell gestaltete Wood’n’Fun-Exponate entdecken und sich von großangelegten Projekten inspirieren lassen, die in den letzten zwei Jahren umgesetzt wurden.


























































