Am 18. September ging das Gerichtsverfahren zum tragischen Absturz der Pendelbahn am Mottarone zu Ende, bei dem am 23. Mai 2021 vierzehn Menschen ums Leben kamen. Der kleine Eitan war der einzige Überlebende.Das Urteil wurde vom Ermittlungsrichter des Gerichts von Verbania, G. Macchioni, am Ende der Vorverhandlung verkündet und beendete damit das lange Verfahren, ohne dass es zu einem Hauptprozess kam.

Die Strafen

• Luigi Nerini, Inhaber der Ferrovie del Mottarone: 3 Jahre und 10 Monate

• Enrico Perocchio, Betriebsleiter: 3 Jahre und 11 Monate

• Gabriele Tadini, Betriebs verant – wortlicher der Anlage: 4 Jahre und 5 Monate

Die drei Angeklagten entschieden sich für ein Strafabkommen mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft, da dies als schnellste und effektivste Lösung galt im Vergleich zu einem Hauptverfahren, das wesentlich mehr Zeit in Anspruch genommen hätte.

Die Freisprüche

Der Richter folgte außerdem dem Antrag der Staatsanwaltschaft, Martin Leitner, geschäftsführender Direktor des Südt iroler Unternehmens Leitner, das für die Wartung der Seilbahn anlage zuständig war, sowie Peter Rabanser, Leiter des Kunden services bei Leitner, freizusprechen.